FAQ

Fragen und Antworten zum Galileum kurz und kompakt

Das Galileum Solingen besuchen

Das Programm (Juli bis September) steht online bereit – zum Schmökern als PDF und als Veranstaltungskalender für direkte Ticketbuchungen. Programmhefte gibt es natürlich auch bei uns an der Kasse (immer vor den Veranstaltungen besetzt) und in einer Box am Tor zur Tunnelstraße – wir tun unser bestes, diese immer gefüllt zu haben!

Tickets können Sie rund um die Uhr online buchen, bezahlen können Sie mit Kreditkarte, Paypal oder Giropay. An unserer Kasse erhalten Sie Tickets für beliebige Termine (Barzahlung oder Girocard). Die Kasse öffnet immer 30 Minuten vor den Vorstellungen, ist derzeit also in der Regel Donnerstag und Freitag Abend sowie Samstag und Sonntag von Nachmittag bis Abend geöffnet. Details entnehmen Sie bitte unserem Programm.

Der reguläre Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro, es gibt besondere Veranstaltungen (z. B. Musikshows, Konzerte) mit anderen Preisen, diese sind entsprechend gekennzeichnet. Mehr Informationen.

Der Eintritt beinhaltet den Besuch einer Planetariumsshow Ihrer Wahl. Zudem haben Sie die Möglichkeit, unseren Ausstellungsbereich auf den Ebenen 2 und 3 und den Panoramagang mit 12 Sternbildern zu erkunden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es derzeit ausschließlich an der Kasse im Galileum Gutscheine gibt. Die Kasse öffnet jeweils 30 Minuten vor unseren Vorstellungen.

Gutscheine können ausschließlich an der Kasse im Galileum eingelöst werden. Die Kasse öffnet jeweils 30 Minuten und vor Vorstellungsbeginn, es können auch Tickets für zukünftige Veranstaltungen gebucht werden.

Besitzer von Sternurkunden wenden sich bitte unter Angabe des Wunschtermins an info@galileum-solingen.de oder an 0212 232425.

Bitte wenden Sie sich unter Angabe des Wunschtermins und der Mitgliedsnummer an info@galileum-solingen.de oder an 0212 232425.

Tipp: Buchen Sie direkt bei Ihrem nächsten Besuch Tickets für weitere Veranstaltungen an der Kasse!

Infos zum Galileum Solingen

Namensgeber des Galileums ist der italienische Naturforscher und Astronom Galileo Galilei (1564-1642). Sie werden im Galileum die Faszination erleben, die Galilei und seine Nachfolger seit Jahrhunderten bei ihrer Forschung antreibt und wir möchten Ihnen auf spannende und unterhaltsame Weise unser Universum ein Stück näher bringen. Mehr dazu finden Sie hier.

Das Galileum Solingen richtet sich an Jung und Alt. Jeder in Solingen-Ohligs, im Bergischen Land und der gesamten Region soll angesprochen werden sich mit (natur-) wissenschaftlichen, Umwelt-, philosphischen aber auch künstlerischen Themen auseinanderzusetzen und den Sternhimmel neu zu erleben. Insbesondere werden aber auch Kinder und Jugendliche angesprochen, die das Galileum Solingen nicht nur als ausserschulischen Lernstandort nutzen können, sondern auch selber aktiv bei der Programmgestaltung mitwirken können. Das Galileum Solingen wird nicht nur ein touristischer Anziehungspunkt, sondern auch ein Treffpunkt im Stadtteil Solingen-Ohligs sein, der es allen lokalen Akteuren ermöglichen soll zusammenzuarbeiten und Bildung und Kultur zu fördern.

Astronomie bildet nur einen Teil der Themen, die das Galileum Solingen seinen Besuchern näher bringen möchte. Wir wollen die Faszination, die der nächtliche Sternhimmel auf uns alle ausübt, als Ausgangspunkt nehmen, um ein breites Spektrum an natur-, geowissenschaftlichen und klimatologischen Themen bis hin zu philosophischen und künstlerischen Fragen zu betrachten.

Ein wunderbares Beispiel ist das Programm „Lars – der kleine Eisbär“ des Mediendoms Kiel.  Es hat das Ziel, Wissen über den Lebensraum Arktis und den Klimawandel zu vermitteln, ist speziell für Vor- und Grundschulkinder konzipiert und nutzt die Fulldome-Technologie moderner Planetarien wie des Galileum Solingen voll aus. Aber auch Erwachsenen wird das Galileum Solingen Unterhaltung auf höchstem Niveau bieten: Musikprogramme, eindrucksvolle Reisen in ferne Welten, Hörspiel-Programme mit Kult-Charakter, Live-Konzerte unter dem Sternenhimmel und vieles mehr werden hier möglich sein.

Kosten, Finanzierung und mehr

Das Galileum kostet insgesamt knapp 8 Millionen Euro. Dieser Betrag setzt sich aus rund 6,7 Millionen Euro für das Gebäude und etwa 1,3 Millionen Euro (gerundet) für die technische Ausstattung zusammen. Nahezu 80% der Kosten für das Gebäude stammen aus der Städtebauförderung des Landes NRW in Verbindung mit der gesamten Sanierung von Ohligs Ost, 20% werden von der Walter-Horn-Gesellschaft e.V. über Eigenmittel, Spenden und Sponsoring-Gelder aufgebracht. Die technische Ausstattung muss komplett über Eigenmittel finanziert werden. Mehr dazu hier.

Nein, die Stadt Solingen beteiligt sich nicht an der Finanzierung. Ganz im Gegenteil: Die Stadt kann und darf keinen Anteil leisten, so dass wir als Träger des Projektes den üblichen kommunalen Anteil von 10% selber übernehmen. In der Regel beträgt nämlich der Eigenanteil nur 10% der Kosten, beim Galileum aber aus den geschilderten Gründen 20%. Die Stadt Solingen beteiligt sich auch nicht am späteren Betrieb. Dieser erfolgt daher auf eigenes Risiko der Walter-Horn-Gesellschaft e.V.

Das Galileum Solingen wird von vielen größeren und kleineren Spendern und Sponsoren unterstützt. Dazu zählen zahlreiche Unternehmen, Stiftungen und viele Privatpersonen. Mehr dazu finden Sie hier. Der Bau des Galileum Solingen (mit Ausnahme der technischen Ausstattung) wird vom Land NRW im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Außerdem unterstützt uns natürlich der Kabarettist Vince Ebert durch seine Schirmherrschaft.

Alles über Grund und Boden

Das Grundstück mit dem Gasbehälter am Walter-Horn-Weg 1 – früher hieß dies Tunnelstraße 11 -,gehört seit Dezember 2014 der Walter-Horn-Gesellschaft e.V., die es von der Stadtwerke Solingen GmbH gekauft hat.

Das Gelände des Galileums war einmal das Gelände eines Gaswerks und dabei hat es vor rund 100 Jahren auch die leider bekannten Umweltbelastungen bei der Gaserzeugung aus Kohle gegeben. Dies war schon immer bekannt und bereits in den 1970-er bzw. 1990-er Jahren hat es daher zwei Sanierungen mit Bodenaushub und -Austausch gegeben. Das Gelände ist aber nach wie vor im Altlastenverzeichnis gelistet.

Vor dem Kauf des Grundstückes durch die Sternwarte haben daher umfangreiche Gutachten mit dutzenden von Probebohrungen  stattgefunden, die nur in tieferen Bereichen noch einzelne Belastungen vermuten ließen. Während der Tiefbauarbeiten fand daher eine komplette Bodenanalytik statt und an einzelnen Stellen der Baugrube sind wir dabei tatsächlich noch auf Reste der damaligen Verunreinigungen gestoßen.

Der kontaminierte Boden wurde nach umfangreichen und zeitraubenden Analysen fachgerecht, aufwändig und langwierig entsorgt. Damit ist das Thema Altlasten glücklicherweise im positiven Sinne „erledigt“.

Natürlich bleibt die bisherige Zufahrt von der Tunnelstraße aus – den neuen Walter-Horn-Weg. Ein weiterer Weg ist der neu angelegte Planetenweg vom Hauptbahnhof aus und ein dritter Zugang wird über die Hansastraße erfolgen, dort entstehen auch weitere Parkplätze. Reisebusse erhalten ebenfalls an der Hansastraße (auf der Höhe des bisherigen Bahn-Stellwerks) neue Parkplätze, Busse werden und dürfen also gar nicht über die Tunnelstraße/Walter-Horn-Weg anfahren. Ziel ist, dass nahezu alle Besucher über den neuen „Ankunftsort Hansastraße“ zum Galileum kommen, um die Verkehrsbelastung für die umliegenden Wohngebiete zu minimieren.

Anfahrt und Parken

Planung und Betrieb

Vorrangig steckt die Walter-Horn-Gesellschaft e.V. als Betreiber der ehemaligen Sternwarte Solingen hinter dem Projekt. Alle Planungen fanden aber von Anfang an in enger Abstimmung mit der Stadt Solingen, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und und weiteren Partnern statt. Neben dem Architekturbüro mvm+starkearchitektur und dem ab Sommer 2018 bauleitenden Architekten Ulrich Schlüter waren und sind daher viele weitere Beteiligte in die Planung eingebunden: Unsere Full-Service-Agentur CGW,  ein Ausstellungsplaner, zukünftig ein Beirat mit Akteuren aus dem Stadtteil und natürlich die Geschwister-Scholl-Schule Solingen-Ohligs als Ankerschule. Weiterhin waren Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf und der Agentur startklar.projekt.kommunikation und der LEG AS (heute: NRW.ProjektSoziales mbH) an der Projektentwicklung beteiligt.

Erste Planungen für eine Erweiterung der Sternwarte Solingen um ein Planetarium begannen im Jahre 2004. Seit 2010 wurde die Idee der Umnutzung des ehemaligen Kugelgasbehälters in Solingen-Ohligs konkret vorangetrieben und der Bau konnte im Spätsommer 2016 endlich beginnen.

Das Galileum Solingen wird von der Walter-Horn-Gesellschaft e.V., einem gemeinnützigen Verein, gebaut und betrieben. Es ist also ein privates Projekt mit sehr großem ehrenamtlichem, bürgerschaftlichen Engagement. Die Walter-Horn-Gesellschaft e.V. existiert seit 1921 und hat über 90 Jahre die Sternwarte Solingen betrieben, die am 21.4.2018 ihren Betrieb eingestellt hat und am 5.7.2019 als Galileum neu eröffnet hat.

Was sonst noch interessant ist …

Die bisherigen Sternwarte an der Sternstraße haben wir Ende April 2018 geschlossen. Das Grundstück der Sternwarte wurde bereits verkauft und der Erlös in das Galileum Solingen gesteckt, das ja Planetarium und Sternwarte umfasst. Es wird also keine zwei Sternwarten in Solingen geben.

In einer Sternwarte kann der echte Sternhimmel durch Teleskope betrachtet werden. Ein Planetarium hingegen erzeugt den Eindruck einer sternklaren Nacht durch spezielle Projektionstechnik, die den Sternhimmel in einer 360 Grad-Ansicht auf einer Kuppel darstellt. Das Galileum Solingen umfasst sowohl Sternwarte als auch Planetarium, so dass unsere Besucher den Sternhimmel auch bei schlechtem Wetter geniessen können, bei gutem Wetter aber auch den echten Sternhimmel auf sich wirken lassen.

Wenn Ihre Frage hier (noch) nicht beantwortet wurde oder Sie weitere Auskünfte haben möchten, dann schreiben Sie einfach an info@galileum-solingen.de oder melden sich persönlich oder telefonisch bei uns.